Montag, 11. Dezember 2017

RetroQueen Shopvorstellung

Ho, ho, ho ihr Lieben,
tjahaa, mich gibts noch, ich bin noch nicht im Schneegestöber verschwunden ;-)
Heute habe ich ein besonderes Schmankerl für Euch, nämlich eine neue Shopvorstellung.
Dabei handelt es sich dieses Mal nicht um einen reinen Onlineshop, sondern um einen echt hübschen Laden den man auch leibhaftig besuchen kann.
Der Laden, der sich direkt in der Friedrich-Ebert-Straße 82, einer Seitenstraße nahe des Limbecker Platzes in Essen befindet trägt den niedlichen Namen RetroQueen.




RetroQueen eröffnete seine Pforten im Juli 2017,  steckt also noch in den Kinderchucks und lädt zu einem gemütlichen Shoppingerlebnis ein.
Vor ein paar Wochen flatterte eine charmante Mail in mein Postfach in der man mich fragte, ob ich nicht einmal vorbeischauen möchte. Klar wollte ich, ist ja schließlich (wie sagt der Ruhrpottler so schön "umme Ecke").
So schlugen mein Männe und ich den den Weg nach Essen ein und trafen uns erstmal zum gemütlichen Plausch bei Cupcakes und nem Käffchen mit Katrin und Guido, den Besitzern. Zwei sehr nette Leutchen, mit dem Herz am rechten Fleck.
An diesem Nachmittag durfte ich mich komplett austoben, Klamotten und Co ausprobieren und ein paar Fotos schießen. Die beiden lieben Verkäuferinnen, die an diesem Tag im Laden Schicht hatten halfen mir auch immer sehr fix und freundlich weiter, wenn ich Fragen hatte oder eine andere Größe brauchte. Drum an dieser Stelle auch erstmal ein riesiges Lob und Dankeschön an Euch zwei netten Mädels, ihr ward der Hammer! Leider lässt in Deutschland die Servicefreundlichkeit ja oft zu wünschen übrig, drum wollt ich das hier noch einmal erwähnen :-) Und Freunde, ich war im Himmel. Kleidung, Schuhe und Co ausprobieren, da bin ich doch sofort dabei. Ich schaute mich erstmal in aller Ruhe um und entdeckte Marken wie Collectif, HellBunny, MissCandyfloss, Dancing Days by Banned, Banned usw.

Winter is coming, drum gibts aktuell eine schöne und kuschelige Auswahl an Wintermänteln 

Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Seien es Punkte, Pastelltöne oder gedeckte Farben. Keiner geht leer aus

Neben Kleidern, Hosen und Oberteilen führt Retroqueen auch Taschen, Schuhe, Accessoires und feinen Kopfputz. Schon vor ein paar Monaten hab ich mich  die hübschen Schühchen von PinUpCouture angeschmachtet und mich schrecklich verliebt.



Hüte, Gürtel, Geldbörsen, all das was Frau für den Feinschliff benötigt. Wieso ich eine Geldbörse aufzähle? Na, wo soll denn das Shoppinggeld oder die Karte sonst hinein ;-)

Shoes, Shoes, Shoes...sorry, dasLied hieß ja Girls, Girls, Girls ;-)

Schuhe und Taschen, was will Frau mehr? Pssst...die linke Tasche besitze ich und kann sie Euch wärmstens empfehlen und da doch bald Weihnachten ist. Nur mal so am Rande ;-)

Ihr wisst durch meine Blogeinträge, Instagram und Co das ich nun nicht zu den Frauen zähle die eine Kleidergröße 38 oder 40 tragen, da bin ich lange dran vorbeigeschrappt. Drum ist es für mich echt schön, dass RetroQueen auch große Größen im Sortiment hat und auch Frauen mit mehr auf den Hüften ermöglicht die Kleidung vor Ort anzuprobieren und etwas hübsches zu finden. Auch an die zarte Frau ist gedacht, also ist wirklich für jede Frauenfigur etwas dabei :-)
Die Kleidung wird in den Größen XS-5XL angeboten und das Sortiment wächst ständig weiter.

Da sich ja nun Weihnachten in schnellen Schritten nähert, habe ich Euch drei Weihnachtsoutfits vorbereitet, die ich Euch nun hier präsentieren werde.

Es weihnachtet sehr



Stechpalmen gehören mich zu Weihnachten wie Lebkuchen, Tannenbäume und Weihnachtsmärkte. Drum fand ich diese hübsche Bluse einfach perfekt und passend. Dabei ist sie auch noch bequem, da sie aus einem fließenden Stoff besteht. Man kann, so wie ich ein Jäckchen drüber tragen und den Kragen heraus lugen lassen oder es einfach zu einem Rock oder einer Hose kombinieren. Der Rock besteht aus einem dickeren Stoff und ist in Kombination mit einer Strumpfhose ein hübscher Begleiter in der kalten Jahreszeit. Erinnert ihr Euch an die Schuhe, in die ich mich bereits online verliebt hatte?
Nun, auf diesem Foto könnt ihr sie sehen ;-) Eine bequeme Absatzhöhe und sogar ich laufe sicher in ihnen.
Bluse: Hell Bunny
Rock: Hell Bunny
Schuhe: PinUp Couture
Das Strickjäckchen, die Brosche und die Haarblume sind aus meinem eigenen Fundus


Aber pssst...dafür gibts bei RetroQueen diese hübsche Strickjacke von Collectif und diesen schnieken Kopfputz, ebenfalls Collectif.
Denn wie pflege ich immer zu sagen "Mut zum Hut"

Was Farben in der Weihnachtszeit angeht bin ich eher der klassische Type und trage am Liebsten grün und rot.
Da es sich bei diesem Rock um einen Swingrock handelt, bleibt auch für das wachsende Bäuchlein noch genügend Platz ;-)
Ein weiterer Pluspunkt, den ich in den letzten Wochen erfahren durfte ist, das dieses Röckle nicht knittert und das ist absolut nach meinem Geschmack.

Kappe: Collectif
Strickjacke: Collectif
Bluse: Hell Bunny
Rock: Hell Bunny

Hab ich schon erwähnt, das ich die Farbe rot über alles liebe? Nein? Nun gut, ich liebe rot und so darf diese Farbe auch gerne mal durch einen auffälligen Mantel ausgetragen werden. Gespickt mit zwei Taschen und als Clou eine Kapuze, damit das Haupthaar auch bei Wind und Wetter immer perfekt sitzt. Natürlich handelt es sich bei diesem Mantel um Kunstpelz und nicht um echt Tiere.
Mantel: Hell Bunny
Fascinator: Collectif

Baby its cold outside...ohja, das ist es wirklich geworden. Drum mümmel ich mich doch fix in dieses schnieke Mäntelchen ein, das mich schön wärmt. Was mich oft an verschiedenen Mänteln gestört hat war, das sie zwar fabulös aussahen, aaaber man den Kragen nie bis zum Hals schließen konnte. Was soll ich denn mit einem Wintermantel, bei dem mein Hals fröhlich an der Luft ist und ich dann mit einer fiesen Erkältung flach liege?
Drum ein absoluter Pluspunkt, der Mantel hat auch "ganz oben" noch einen Knopf zum Schließen ;-) So steht meinem romantischen Spaziergang zur Currywurstbude nichts mehr im Wege


Hier endet auch meine kleine Reise zu RetroQueen und ich hoffe, das sie Euch gefallen hat.
Wenn ihr in der Nähe seid, schaut doch einfach mal vorbei. Bummelt durch die verschiedenen Kleidungsstücke und Accessoires, schlürft ein Käffchen und erfreut Euch an den netten Verkäuferinnen.
Für alle die die nicht mal eben nach Essen hüpfen können, gibts natürlich auch einen Onlienshop

www.retroqueen.de


Ich wünsche Euch dabei viel Vergnügen :-)



Lets shop...äh rock, Eure Jen

Donnerstag, 2. November 2017

London calling Part 2

Aloha my dears,
I´m here again...nah, ich schreibs nicht komplett in englischer Sprache, dafür bin ich dan doch einen Tacken zu bequem.



10.10.2017 zweiter Tag

Da wir dieses Mal ja alles schön geplant hatten was wir aufsuchen wollten, sind wir erstmal gemütlich frühstücken gegangen. Es war ein absolutes Träumchen und ich fühlte mich wie im 7 Himmel <3
Sehr gesund, ich weiß...nicht. Und ja, in dem Töpfchen befindet sich feinste, geschmolzene, belgische Schokolade. Ein wahrer Homer Simpson Moment ;-) Soviel zu meinem Vorsatz, dass ich keine Fotos von meinem Essen schieße
Jeder der meinen Blog ließt oder mir auf Instagram folgt weiß, das ich was liebe und sammel?
Na, na, naaa? genau...Broschen und darum stand ein Besuch bei Tatty Devine ganz oben auf der Liste.
Tatty Devine war mir lange Zeit unbekannt und umso glücklicher war ich, dass ich  durch Instagram auf dieses süße Label stieß.
In London gibt es zwei Läden. Einmal das Atelier mit Verkaufsraum und einen anderen Laden, indem Kurse und Co angeboten werden, indem man seinen eigenen Schmuck herstellen kann.

Hier seht ihr noch das herbstliche Schaufenster, für ein Herbstkind wie mich einfach toohoool
l

Als ich den Laden betrat fühlte ich mich wie ein Kind im Süsswarenladen, so schön war es dort und die Shopmanagerin war großartig. So freundlich <3 Wir quatschen ein wenig über Tatty Devine, bin ja von Natur aus neugierig und ich erfuhr einige interessante Dinge. Designt werden die Motive in London und in Kent mit einem Laserdrucker per Hand ausgedruckt. Das Sortiment wechselt ständig und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Von dezentem Schmuck, bis hin zu riesigen Ketten, Broschen usw. Man mag es nicht glauben, aber selbst mir waren einige Schmuckstücke zu groß ;-)
Die Besitzer waren so nett und erlaubten mir Bilder zu schießen, sodass ich Euch ein paar Eindrücke mitbringen konnte.








Natürlich habe ich Tatty Devine nicht ohne das ein oder andere Schmuckstück verlassen. Sehr dezent, wie ich finde und meinem Geschmack entsprechen ;-)

Ich liebe Füchse über alles, drum musste der kleine Freund mit. Der Bus ist für mich typisch London und so ist diese Brosche eine Erinnerung, die mich immer positiv an meinen Londontrip erinnern wird. Die Schreibmaschine ist ein Geschenk von meinem Männe. Er meinte das sie perfekt zu mir passt, da ich schreibe, schreibe und nochmal schreibe. na, da hoffe ich doch schwer, dass der Knilch mir nicht etwas mit dem Spruch "Not my type" sagen wollte ;-)
Auf dem Rückweg zur Bahn kamen wir an niedlichen, kleinen Läden vorbei die in Containern untergebracht waren. Ein überaus kitschiger Laden zog mich magisch an und ich wurde nicht enttäuscht. der Laden trug den wohlklingenden Namen "Maiden" und wurde von einem Mann geführt, der locker in einem Musical hätte mitspielen können. Das meine ich absolut positiv, denn ich liebe homosexuelle Männer <3, wenn sie dann noch nen Ticken tuckig sind, haach :-)
Mit ihm konnte man sich herrlich über den CSD unterhalten. er war auch schon einmal in Köln und dieser machte ihm etwas "Angst" wie er sagte, da dort wohl Leute andere Leuten an Leinen herumführen. Wers mag, warum nicht :-)
Mein Kitschherz musste natürlich befriedigt werden und so landeten diese beiden Dinge in meinem Warenkörbchen. Das Buch habe ich schon durch und es ist echt seeehr unterhaltsam, kann ich echt nur jedem ans Herz legen.



London ist für mich nicht nur eine wunderbare Shoppingmetropole, sondern auch DIE Musicalstadt schlechthin in Europa, sorry Hamburg sei mir nicht böse!
Da ich ein absoluter Musicalfan bin und mein Männe netterweise diese auch mit mir besucht, (ein großes Dankeschön an dieser Stelle!) haben wir uns schon Wochen vorher nach Karten umgesehen  und sie sind um einiges günstiger als in Deutschland.
Wir haben uns für das Musical "Wicked" das im Victoria Theatre gespielt wird entschieden, da es mein absoluter Liebling ist.



Es war wundervoll (oh gosh, ich hab wohl das Wort wondeful zu oft genutzt...) und ich habe selten so ein tolles Ensemble gesehn. Das einzig "negative" war, dass der Übergang von der Tubehaltestelle bis zum Theater gesperrt war und man so den Weg suchen musste, aber so lernt man auch mal wieder Seitenstraßen kennen und fühlte sich mich Sherlock Holmes.
"Finden wir den richtigen Weg? Aber natürlich, Watson!"


Der absolute oberhammer, ich bekomme jetzt noch Gänsehaut wenn ich daran zurück denke <3
Meine kleine Elphaba von Baccurelli durfte mich an diesem schönen Abend natürlich auch begleiten

 Immer noch voller Euphorie in den Knochen und im Herzen, wanderten wir zurück zu unserer Bushaltestelle, die uns sicher zum Air B n B zurück bringen sollte. Dabei begann es an zu regnen und da ich schon immer mal meine eigene, kleine Vorstellung geben wollte, drehte ich mich voller Inbrunst um eine Laterne herum und schmetterte "Singing in the rain".
Woran erkennst Du das Du in London bist? Richtig, keiner schaut Dich dämlich an. Kannten sie wohl schon zu genüge.
Karten für meine Paraderolle, wie ich mich singend um eine Laterne schwinge und drehe, gibt es schon ab 20Euro bei meinem Männe an der Abendkasse ;-)

Etwas nass...okay, patschnass bis auf die Knochen aber glücklich kamen wir an unserer Unterkunft an und ich segelte nach einem Kapitel meines Buches selig ins Traumreich.

Morgen folgt für Sie, meine Damen und Herren, das Kulturprogramm


Lets rock, Eure Jen

Mittwoch, 1. November 2017

London calling Part 1

Aloha ihr Lieben,
seit drei Wochen verweile ich bereits wieder auf deutschem Boden und mir kommts wie eine wahre Ewigkeit vor, dass ich diese schöne Stadt besucht habe.
Da ich da aktuell total böckle drauf habe, gibts einen kleinen aber feinen Reisebericht von mir für Euch.
Und auch für mich, denn das führt dazu, das ich mich noch einmal an alles erinnern kann.
Jeden Tag, bis zu meinem Geburtstag (remember, remember the 5th of November ) gibts also die volle Dröhnung London ;-)

9.10.2017 erster Tag

Der Koffer war gepackt und ich konnte es kaum erwarten in den Flieger zu starten. Ja, ihr lest richtig, Koffer. Freunde, glaubt ihr im ernst, dass ich mit einem Täschchen nach London fliegen würde?!
Ich flog dorthin, um zu shoppen. Da mein Männe ebenfalls nicht auf diese ganze Tourisache steht, wars doch perfekt.
Gut gelaunt kamen wir am Düsseldorfer Flughafen an un meine Güte, was sind die Deutschen höflich...nicht. Ich überlege dann jedes mal, was passieren würde, wenn ich mal so kacken unfreundlich zu Eltern sein würde. Nuja, immer noch tiefenentspannt steckte ich meine Nase in "der große Gatsby", den ich endlich mal auslesen wollte. Ganz intuitiv griff ich dabei auch in meine Jackentasche und bäääm, mein Handy ähm Smartphone war futsch. Panik überkam mich, wo ist dieses verdammte Drecksteil?! Noch einmal eins und eins zusammengezählt und ab zum Sicherheitscheck. Mein Smartphone hatte wohl keinen Bock auf England und lag friedlich in einem dieser hübschen, grauen Kisten (die Gott sei dank vom "Sicherheitspersonal" au dem Verkehr gezogen wurde).
Mit leicht erhöhtem Puls, aber nur gaaanz leichtem flößte ich mir dann erstmal einen der billigen und gar nicht überteuerten Heißgetränke der grün weißen Kaffeekette ein.
Im Flugzeug wohlig sitzend entdeckte ich dann ein Flugzeug mit der uns allen wohlbekannten Zunge der Rolling Stones. Ich knuffte meinen Männe liebevoll in die Seite (pöff, pöff, pöööööfff) "Guck mal, mit dem Flugzeug möcht ich mal fliegen, das fliegt bestimmt auch in die USA". Oh glorreiche Naivität, denn am nächste Morgen sollte ich erfahren, dass es sich dabei um die ECHTE Maschine der Rolling Stones handelte. Mick Jagger habe ich leider nicht gesehn, vielleicht beim nächsten Mal.
Nach einem nicht vorhandenem Mal, bestehend aus Luft und Liebe und ein paar Runden über England (der Luftraum über Heathrow war nämlich zu voll) landeten wir endlich. Leider kommentierte kein Hugh Grant meine Ankunft, aber trotzdem fühlte ich mich wie im Film "Tatsächlich...Liebe", nur wurde ich leider nicht so gut ausgeleuchtet.
Nach einer Fahrt mit der Tube kamen wir in London an. In London, nicht in unserem Air B n B, dafür mussten wir noch eine halbe Stunde durch den Hyde Park laufen.
Erinnert ihr Euch noch daran, dass ich einen großen Koffer dabei hatte? Wie ich dies in diesem Moment bereute...dafür begleiteten und putzige, kleine Gesellen. 




Ich begann ein Lied a la Schneewittchen zu singen in der Hoffnung, dass die Grauhörnchen meinen Koffer weiterziehen...Pustekuchen, da wurde nichts draus.
Angekommen und noch voller Tatendrang machten wir uns direkt auf den Weg zur Revival Retro Boutique hibbel, hibbel, was freute ich mich darauf :-) 
Und ich hatte mir nicht zu viel versprochen, es war absolut großartig <3

Zunächst wurden wir echt lieb von Charlotte begrüßt, die einen echt tolles Strickjäckchen von Emmy trug, was natürlich nicht mehr in der Farbe erhältlich war.


 Aaaaber, ich entdeckte den senffarbenen Cardigan und er schrie laut "Mamaaaa, Mammaaaa, hol  mich heim!" Na komm, ich habe doch ein Herz für gute Kleidung und so wurde er mitgenommen, genau wie ein tolles Set, bestehend aus Rock und Blazer und einer Brosche von Rosita Bonita. Wenn ihr Rosita Bonita noch nicht kennt, müsst ihr unbedingt mal in ihrem Onlineshop vorbei schauen
 ----> hier   


Jedenfalls fühlte in mich in der Boutique pudelwohl und es gab dort alles was das Herz begehrt. Von Strümpfen, Schuhen, Taschen und Kleidung bis hin zu tollem Schmuck.









Wisst ihr aber was das Beste für mich war?! Sie verkaufen dort auch Kleidung in großen Größen.
Ja, eigentlich bekomme ich bei der Bezeichnung "große Größen" regelmäßig einen Kollaps, aber es war echt schön, direkt passende und vor allem gut sitzende Kleidung zu finden.

Da shoppen bekanntlich hungrig macht, sind wir danach zu Leo Fast Food gegangen. Ehrlich? das beste Fast Food, wenn man das überhaupt noch so nennen kann, das ich je gegessen habe.
Nö, ein Foto habe ich nicht geschossen. Und zwar aus folgenden Gründen
1) esse ich mein Essen schneller als ich es fotografieren kann
2) hatte ich hunger
3) hatte ich hunger und
4) hatte ich hunger
Noch Fragen an dieser Stelle ;-)

Wieder in unserem Air B n B angekommen, schnappe ich mir nur noch ein Buch und dann ging es schon ab ins Bett.
Wir sehen bzw. lesen uns dann morgen wieder

Lets rock, Eure Jen
















Freitag, 22. September 2017

Black and white Shooting

Aloha ihr Lieben,
ich habe schon so lange mit dem Gedanken gespielt hübsche schwarz weiß Aufnahmen von mir machen zu lassen, aber einen guten Fotografen für dieses Genre zu finden ist echt nicht leicht.
Eher durch Zufall bin ich auf Dirk von Irrlicht Fotografie gestoßen.
Der Kontakt lief völlig reibungslos und sehr entspannt ab (ich betone immer besonders, wenn der Kontakt und Co entspannt war in meinen Posts, da es mir persönlich mit am wichtigsten ist) und so machten wir ein Fotodate für Ende August aus :-).
Dirk hat ein kleines, feines Homestudio in Solingen und ein großes Mietstudio in Wuppertal. Ich habe mich dieses Mal für ein Shooting im Heimstudio entschieden.
Nachdem ich mich durch die berg und tal Fahrt "gekämpft" habe :- (ich als Ruhrpottschnauze bin keine Berge und Co gewohnt) kam ich in Solingen an und wir begannen zunächst mit einem Schwätzchen.
Dirk ist nicht nur von seiner Körpergröße her ein Riese, sondern auch was seine Sympathie angeht unglaublich riesig, einfach toll und so wünsche ich mir das.
Um meine Haare und mein Make-Up kümmerte sich die liebe Magda die schon öfter mit Dirk zusammen gearbeitet hat und sie ist eine wahre Perle. Total sympathisch und zwischen dem Mümmeln von Schokolade, haben wir ordentlich gelacht <3.
Dirk fotografiert ohne riesiges Schnickschnack und nutzt das reine Tageslicht, dadurch bekommen die Fotos ihren ganz eigenen Charme.
Es war ein wundervoller Tag und mit den Ergebnissen bin ich riesig zufrieden.










Lets rock, Eure Jen

Donnerstag, 21. September 2017

My little comeback

Aloha ihr Lieben,
lang, lang ists her das ich zuletzt einen Blogeintrag verfasst habe.
Mich haben in den letzten Monaten einfach andere Dinge beschäftigt und manche raubten mir sogar meine Zeit. Das fand und finde ich auch immer noch ehrlich gesagt zum Kotzen. Aber manchmal ist es halt im Leben so und man kann nichts daran ändern. Auch wenn immer gesagt wird doch doch, man kann an jeder Lebenssituation etwas ändern. Ehrlich? Nein!
Was mich aber noch viel mehr angekotzt hat, war ich selbst.
Ich habe an mich selbst Ansprüche gestellt, die ich nicht erfüllen konnte und wollte und das trieb mich ehrlich gesagt in eine kleine Krise.
Ach was Leute, ich bin ehrlich zu Euch. Es stürzte mich in eine riesige Krise!
Was mich daran am meisten genervt hat war, dass ich öfter schlechte Laune hatte, antriebslos war und einfach keine Lust auf nix hatte, aber das von einigen Freunden nicht akzeptiert wurde. Ich bekam Sprüche zu hören a la "Zieh doch nicht so ein Gesicht" oder "lach doch mal".
Wenn einem aber nicht zum Lachen ist, warum soll man dann bitte andere und vor allem sich selbst an und belügen?!
Es war ein langer Weg, aber ich habe nun vollends akzeptieren können, dass ich nicht immer wie ein Honigkuchenpferd in der Gegend herum laufen muss.
Ich muss auch nicht ständig von Event zu Event hetzen nur um "dabei zu sein" und das tut mir und vor allem auch meiner Beziehung zu meinem Männe unheimlich gut.
Trotzdem wollte ich mich bei Euch, meinen Lesern und Leserinnen bedanken, die mir bis dato die Treue gehalten haben und auch ein warmes und herzliches Willkommen an die Leute, die neue dazu gekommen sind.
Es ist nicht selbstverständlich in der schnelllebigen Zeit in der wir leben, länger bei eine Sache zu bleiben.
Ich hatte wirklich überlegt, ob ich meinen Blog einstampfe und es gut sein lasse. Dann habe ich allerdings gemerkt, das mir persönlich etwas fehlt.

In diesem Sinne, herzlichen Dank für Eure Aufmerksamkeit und willkommen zurück in der Welt der Mrs.Retromuffin ;-)




Lets rock, Eure Jen

Donnerstag, 29. Juni 2017

Weil ich (k)ein Mädchen bin...

Aloha ihr Lieben,
ich steuere mit wunderbaren und großen Schritten auf die 30 zu.
Andere gruselt es, ja graut sogar davor und ich kanns ehrlich gesagt kaum erwarten.
Ich finde, dass 30 ein schönes Alter ist, da man mitten im Leben steht, ein paar Lebensziele erreicht hat und einfach ein komplett neuer Lebensabschnitt beginnt. Drum erfreut es mich..ach was, es pisst mich so unglaublich an, dass man mich immer noch oder wieder (?) als Mädchen bezeichnet.
Wenn ich an ein Mädchen denke, habe ich ein Kind im Alter von ca. 12-14 Jahren (ich bekomm jetzt bestimmt einen aufn Deckel, da die "Mädels" in diesem Alter ja schon sooo erwachsen und welterfahren sind) vor mir, das (im besten Falle) zur Schule geht und noch alles vor sich hat.
Letztens war ich mit Freunden auf einem 50er Jahre Festival und fläzte mich mit meinem, leider etwas in die Breite gegangenen Körper auf einen Stuhl. Vor uns saß eine Gruppe von vier Leuten, in die Jahre gegangener "Rockabillies" die das Szeneleben für ihre pure Glücksseeligkeit benötigen. Ich war gut gelaunt, ja wirklich richtig gut drauf...bis zu diesem Zeitpunkt.
Mein Kumpel war total begeistert von einem Auto, dass hinter der Gruppe von alternden "Rockabillies" aufheulte und wir waren natürlich auch neugierig.
Da drang auf einmal ein heller Klang an mein Ohr "Hey Günther, beweg Dich mal ein bisschen zur Seite, damit die Mädels sich das Auto ansehen können!"
In mir begann es zu brodeln, ich lief rot an und dachte mir nur...

Ich bin kein Mädchen!

Es ist ja putzig, wenn Ü30 Frauen von Mädelsabenden, Mädelsflohmärkten, Mädelssachen usw. faseln und jedem Tierchen sein Plesirchen, aber lasst MICH bitte mit dem Scheiß in Ruhe...!


Wenn erwachsene Frauen sich selbst als Mädchen, Mädels oder Mädelz bezeichnet werden wollen...okidoki, aber ich spiele da nicht mit :-)
Ich bin und sehe mich als Frau und möchte auch als diese bezeichnet werden.


Bist Du jetzt eine Hardcore Feministin?


Quatsch, auf keinen Fall. Ich bin einfach ich und möchte auch so wahrgenommen werden. Als eine starke, emanzipierte Frau und nicht als kleine Göre von nebenan. Man wird mit den Jahren (ja ich weiß, es ist nicht bei allen so) reifer, wie ein guter Wein und ich find, dass ich schon nahe an einer echt geilen Weinsorte dran bin ;-)


An alle superduper Frauen da draußen, seid was ihr sein wollt. egal ob Mädchen oder Frauen, aber einen Gedankengang ist es doch wert ;-)

Lets rock, Eure Jen

Samstag, 22. April 2017

Frauen ,die ich bewundere

Aloha ihr Lieben,
Dita von Teese, Ginger Rogers, Alice Schwarzer, Frida Kahlo...alles bedeutende Frauen unserer Gesellschaft und für viele von uns ein Vorbild.
In diesem Blogpost möchte ich Euch von einer dieser Frauen erzählen, die ich bewundere.


Mit zarten 23 Jahren, (ist das echt schon wieder 6 Jahre her?!) wurde ich auf ein fantastisches Magazin aufmerksam, dass von zwei deutschen Frauen mit den wohlklingenden Namen Micky und Sweetnesss in englischer Sprache unter dem großartigen Namen

Fräulein Wunder Magazin

herausgegeben wurde.
Meine absolute Lieblingsausgabe <3
links Sweetnesss rechts Micky

Bäm, was war ich verknallt in die beiden, die mich mit ihren hammer Texten und Fotos gerade zu in ihren Bann zogen. Ich bewunderte sie für ihren Mut, ein eigenes Magazin an den Mann und die Frau zu bringen. Damals dachte ich "ach wie geil, Du kannst sowas nie schaffen. Intressiert sich doch eh kein Schwein für die Dinge, die Du schreibst".
Ich weiß noch, wie nervös ich war, als ich die erste mail an Sweetness schrieb. Scheiße, was war ich aufgeregt und als ich sie dann noch 2011 das erste Mal beim Kustom Kulture in  Bottrop (ja, damals wars noch in Bottrop) war ich vollends begeistert.
Ich weiß noch, als mein Männe und ich über das Gelände schlenderten und schließlich am Stand vom Fräuleinwunder Magazin vorbei kamen. Da meinte er nur "Guck mal, da ist doch die Frau, die Du so toll findest" 
So ne schöne Frau kann man doch nur toll finden, oder?

Jau, da stand sie in einer Miltäruniform (Natalie, die stand Dir so unglaublich gut!) und ich war echt hin und wech. Unsicher wie ein kleines Schuldmädchen schlich ich zu ihr rüber, tippte sie ganz unverhohlen an (fiel mir ehrlich gesagt nicht so leicht, da sie dank der hohen Schuhe zwei Köppe größer war als ich) und fragte, ob wir nicht ein Foto machen könnten. Ich quatschte sie damit voll, das ich sie ja so toll finde und sie mein Vorbild ist (Achtung, Achtung, Fangirliealaram!)
Natalie war total freundlich, lieb, nahm sich Zeit für ein Foto und beantwortete mir alle Fragen die ich hatte. Nach diesem tag war ich der glücklichste Mensch der Welt.

Wie gesagt, dass war vor 6 Jahren. Mittlerweile freue ich mich jedes Mal, wenn wir uns auf Veranstaltungen sehen oder via Facebook "quatschen".
Drum liebe Natalie, ein großes Dankeschön für alles :-) Durch Dich bekam ich viele Inspirationen, Du hast Dir Zeit genommen, wenn ich Fragen hatte und nimmst sie Dir immer noch.
Durch Dich habe ich auch den Mut gehabt, einen Blog zu starten und schreibe voller Freude  seit einem Jahr  ich für ein Magazin, so wie Du und Micky damals.
Schade, dass es das Fräuleinwundermagazin nicht mehr gibt, aber ich halte meine Ausgaben in  ehren.
Auch unser erstes gemeinsame Foto hängt noch im Wohnzimmer und auch wenn ich da ausseh wie ein ungestylter Lurch, erinnere ich mich gerne an diesen Tag zurück.

Danke, das es Dich gibt!



Let´s rock, Eure Jen